Verhüttung von buntmetallen
Elektrische Widerstandsöfen
Einsatzzweck:
Elektrische Widerstands-Schmelz- und –Warmhaltetiegelöfen der Baureihe CAC sind für die Verhüttung von
Aluminium- und Zinkgusslegierungen sowie Kupferlegierungen (Messing) bzw. für die Gießtemperaturhaltung
bestimmt.
Beschreibung der Anlage:
Die Ofenkonstruktion besteht aus einem durch Flachprofile gebördelten Blechzylindermantel. An der
Unterseite ist an den Mantel ein kreisförmiger Blechboden mit drei Füssen angeschweißt. Der Ofen
ist mit einem Wärmedämmstoff ausgemauert. Der Innenraum des Ofens, in dem der Schmelztiegel
untergebracht ist, weist einen Achteckquerschnitt auf. An den inneren Ausmauerungsflächen sind
Heizspiralen horizontal verteilt. Die Heizspiralen sind auf den, in speziellen Tragsteinen gelagerten
Tragrohren aufgezogen. Der Spiralwechsel erfolgt, indem der Schmelztiegel ausgebaut, und neue
Heizspiralen eingelegt werden. Bei den Heizspiralen ist eine Lebensdauer von ca. 30 Monaten
(je nach dem Ofenbetrieb) zu erwarten. Der Schmelztiegel ist auf einem Sockel im Ofenboden
aufgestellt und gegen Verschiebung gesichert. Der Ofen ist mit einem Gussdeckel abgedeckt,
das manuell, mittels Handgriff anzuheben und zu einer Seite zu schieben ist.
Elektrischer Steuerschrank und Stromkreise:
Der Steuerschrank ist aus Stahlprofilen gefertigt und mit Stahlschutzblechen abgedeckt. Der Steuerschrank
ist von der Frontseite zugänglich. Im Steuerschrank sind Schutz- und Schaltgeräte sowie Klemmleisten
untergebracht. An der Frontdeckung befinden sich Mess- und Regelgeräte, Schalter und Signallampen. Der
Steuerschrank wird in der Nähe des Ofens installiert. Die Verdrahtung von Hauptstrom- und Steuer- sowie
Regelkreisen erfolgt durch den Auftragnehmer im Rahmen der Montageleistungen und Inbetriebnahme. Das
Anschlusskabel wird in den Steuerschrank vom Kabelkanal, direkt auf die Klemmen des Hauptschalters geführt.
Optionalausstattung:
- eichung von Thermoelementen
- einbau eines Thermoelementes in der Tiegelnabe und dementsprechende Temperaturregelung, wobei das Heizungsthermoelement als ein Sicherheitselement bestehen bleibt (im Schrank wird ein Sicherheitsregler – Thermostat eingebaut)
- zeitschaltuhr (7 Tage, 24 Stunden)
- schaltung von Heizspiralen durch einen kontaktlosen Halbleiterschalter – SSR (Ersatz für Schütz)
- anordnung eines Voltmeters an der Frontplatte
- anordnung eines Stromzählers an der Frontplatte (Stromverbrauch)
- ausstattung mit einem Punktschreiber
- ausstattung mit einem, mit PC kommunizierenden Regler
- anzeigeleuchten (Leuchttablo) für die Anzeige der Temperaturerreichung
- pneumatische Deckelanhebung mit einer elektrischen bzw. pneumatischen Tretbetätigung
- abgasabzug vom Deckelraum
Elektrische Induktionsofen
Einsatzzweck:
Elektrische Niederfrequenz-Induktionsschmelz- und –wärmehalteöfen sind für die Verhüttung von Aluminium- und
Zinkgusslegierungen sowie Kupferlegierungen (Messing) und für die Gießtemperaturhaltung bestimmt.
Beschreibung der Anlage:
Wenn die Schmelzmasse zugleich die Sekundärwindung des Ofentransformators darstellt, handelt es sich um
einen Rinnenofen – Typ ABC bzw. ABD. In Tiegelöfen entsteht die Wärme im Einsatzgut hingegen durch im
elektromagnetischen Feld erregte Wirbelströme, wobei eine Spule (Typ ACA) die Quelle des elektromagnetischen
Feldes ist. Der Rahmen der Anlage ist aus Stahlprofilen und –blechen hergestellt. Die eigentliche
Ofenausmauerung ist aus keramischem Futter ausgeführt. Einen Bestandteil der Anlage stellen elektrische
Steuerschränke sowie Symmetrier- und Kompensationsgestell und bei einer Kippausführung auch ein
Hydraulikaggregat mit einem Hubzylinder dar.
SCHMELZÖFEN WERDEN EBENFALLS IN EINER KIPPAUSFÜHRUNG GELIEFERT!
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